Lernzeit

Hilf mir es selbst zu tun. [...] Zeig mir wie es geht. Tue es nicht für mich. Ich kann und will es selbst tun. Hab aber auch Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Bitte beobachte mich nur und greife nicht ein. Ich werde üben. Ich werde meine Fehler, die ich mache, erkennen.“

Heute gilt nicht mehr, dass alle Schüler ein gleiches Pensum von Aufgaben zu bearbeiten haben, sondern der eigentliche Maßstab ist das einzelne Kind selbst.

In der Lernzeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler individuell auf ihrem Leistungsniveau, welches die eigene Lernzeit erhöht. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler lassen sich in der Schule nur dann nutzen, wenn jede/r einzelne auf seinem Leistungsstand lernen und arbeiten kann.

Der Lehrer ist in dieser Zeit nur Begleiter und kontrolliert Lernergebnisse, achtet auf die Dokumentation und kann Hilfesuchende auch mal an andere Schüler verweisen. Falls die Kinder schneller fertig sein sollten, bearbeiten sie weiteres zur Verfügung stehendes Übungsmaterial in den Hauptfächern.